26. September 2006
Konto in der Schweiz - Fazit
Fazit zum Konto in der Schweiz
Die Beantragung und Einrichtung eines Kontos in der Schweiz ist völlig unproblematisch. Kreditkarten sind erhältlich, bei allen Banken aberl nur gegen Kaution. Der grösste Pluspunkt für ein Konto in der Schweiz ist nach wie vor das Bankgeheimnis. Das gibt es in der Schweiz noch immer. Nachteilig wirken sich die Kosten für Überweisungen von und in die Schweiz aus. Diese sind leider immer recht teuer. Die Schweiz gehört eben nicht zur EU, daher sind auch keine EU-Standardüberweisungen möglich. Der tägliche Zahlungsverkehr summiert sich doch zu einem recht ordentlichen Batzen.
Eine Ausnahme bildet die PostFinance mit ihren sehr moderaten Gebühren, empfehlenswert für alle, die mit einem günstigen Online-Konto zufrieden sind.
Wer ein Konto für den täglichen Zahlungsverkehr sucht, ist wahrscheinlich mit einem Konto in Österreich, Spanien oder Frankreich etc. besser bedient. Dabei ist aber zu beachten, dass Konten in Frankreich und Spanien den deutschen Finanzbehörden gemeldet werden können. Konten in der Schweiz und in Österreich unterliegen diesem Risiko nicht. Die Pfändungssicherheit ist bei einem Konto in der Schweiz am höchsten. Jedoch ist auch dort eine Pfändung möglich, wenn der Gläubiger von diesem Konto erfahren sollte. Wenn Sie es Ihrem Gläubiger nicht gerade auf die Nase binden, ist das bei dem in der Schweiz noch immer geltenden Bankgeheimnis aber sehr unwahrscheinlich.
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